Wann ist Lernen mit Multimedia ideal?
Medien können in den Unterricht integriert werden, um didaktische Funktionen zu übernehmen und das Lernen zu verbessern. Auch lassen sich nicht alle Wissensinhalte über direkte Anschauung oder Erfahrung vermitteln.
Das Lernen mit Lernsoftware bietet die Möglichkeit:
Was gilt es beim Einsatz von Multimedia zu beachten?
Interaktive, multimediale Lernangebote stellen Inhalte anhand unterschiedlicher Repräsentationsformen dar. Damit wachsen aber auch die Anforderungen an die Nutzer/innen. Sie müssen lernen, ihre Aufmerksamkeit optimal zu verteilen, denn bei der Informationsaufnahme werden verschiedene Sinnesmodalitäten angesprochen.
Multimedialität wirkt sich im Lernprozess nachteilig aus, wenn die Repräsentationsformen (Bild, Schrift, Ton, Film, Animationen) schlecht koordiniert bzw. synchronisiert sind. Beim Einsatz von Lernsoftware sollte deshalb darauf geachtet werden, dass die präsentierten Informationen zwar unterschiedliche Sinnesmodalitäten ansprechen, diese aber aufeinander abgestimmt sind.
Eine lernfördernde Wirkung wird erzielt, wenn die Erläuterung komplexer Bilder oder Bilderfolgen nicht ebenfalls nur visuell (durch Text), sondern auch auditiv (gesprochener Kommentar) präsentiert wird. Das Auge muss dann nicht zwischen Bild und Text hin und her springen und hat mehr Kapazität für das Betrachten der Bilder.
Ein weiterer Vorteil: Der gesprochene Kommentar kann die Blickrichtung bei der Bildbetrachtung steuern und das Betrachtungstempo kontrollieren. (vgl. Weidenmann 2002, S. 53 f).
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